Kentucky

Kentucky - Pferdestärken in allen Facetten
Kentucky bietet weit mehr als nur das Derby. Es ist ein Staat mit Pferdestärken in allen Facetten. Hier treffen Bluegrass, Muhammad Ali, Abraham Lincoln und das größte Höhlensystem der Welt aufeinander. Darüber hinaus bietet der Staat jede Menge Automobilgeschichte, ein ganzes Museum über Quilts und auf dem einmaligen Bourbon Trail eine erlebnisreiche Tour der Bourbon-Verkostung. Und beim Klettern, Wandern oder Angeln kommen auch Outdoor-Fans voll auf ihre Kosten.
 

Nordkentucky
Covington und Newport, Cincinnati gegenüber am Ohio gelegen, sind die Heimat des Mainstrasse Village mit Läden und Galerien am Ort der ersten deutschen Siedlung in Kentucky. Die Restaurants servieren Bratwurst und vieles mehr aus Zutaten von Höfen der Region. Und dazu gibt es das „Glockenspiel“ vom Carroll Chimes Bell Tower im Fachwerk-Look.
 
Lunch oder Dinner auf dem Fluss und eine Ahnung davon, wie einst die Amerikaner ihre Flüsse als Straßen nutzten bieten die beiden Ausflugsschiffe der BB Riverboats im Raddampfer-Stil.
 
Ein Las Vegas wie heute gab es noch nicht – wohl aber Newport. Aus den üppigen Gewinnen der Whiskeyschmuggler während der Prohibition in den 1930ern entstanden, erwuchs der wichtigste Glücksspielort der USA. Was in Newport geschah, blieb in Newport! Auf der Newport Gangster Tour sieht man, wo die Mafia einst Millionen scheffelte und mancher Spieler sein Leben aushauchte. Die Tommy Gun, in Kentuckys Norden erfunden, wurde zur bevorzugten Maschinenpistole der Gangster.
 
Der Unterhaltungskomplex Newport on the Levee am Ohio River bietet Aktivitäten für jeden Geschmack. Das Newport Aquarium präsentiert Wunder der Weltmeere zum Schauen und Anfassen. Mutige überqueren dort das fast vier Millionen Liter Wasser fassende Haibecken auf der Shark Bridge. Unterwasser-Tunnel machen Neptuns Reich von unten erlebbar.

Lexington
Lexington ist die Pferde-Hauptstadt der Welt. Vollblüter und Amerikanische Traber leben in rund 450 Gestüten rund um Lexington. Viele der Höfe heißen Besucher willkommen. In The Thoroughbred Center werden junge Vollblüter zu Rennpferden ausgebildet. Ehemalige Weltstars auf vier Beinen freuen sich in einem besonderen Altersheim über Besuch aus Europa.
 
Im April und Oktober, bei den Nachmittagsrennen des Keeneland Race Course, sieht man in Lexington den neuesten erfolgversprechenden Vollblüter-Nachwuchs auf seinem Weg zum Ruhm. Seit 1936 währt diese Tradition der Pferdeliebhaber schon. Die Rennstrecke steht unter nationalem Denkmalschutz.
 
Als einer der besten Anlaufpunkte für ein unvergessliches Pferdeerlebnis gilt der Kentucky Horse Park – der einzige Park in der Welt, in dem es einzig um Ross und Reiter geht. Auf 500 Hektar kommt es zu Begegnungen mit Vertretern vieler Zuchtlinien. Zwei Museen, Vorführungen und Kunst rund ums Pferd tragen ebenso zum Ruhm der Einrichtung wie jährlich das Rolex Kentucky Derby. Als Vielseitigkeitsprüfung auf olympischem Niveau umfasst diese Ausscheidung Dressur, Geländeritt und Springen.
 
Lexington weiß seine Traditionen zu bewahren, aus denen auch in diesem Teil Kentuckys der Bourbon unmöglich wegzudenken wäre. Die Nähe zu einigen der besten Destillen der Welt macht die Stadt zum idealen Stützpunkt für Tagestouren zu legendären Adressen des Whiskeys. So liegen die Traditionsdestillerien Woodford Reserve und Buffalo Trace unweit von der Stadt entfernt und bieten seinen Besucher aufregende Einblicke in die Herstellung dieses Getränks.
 
 
Louisville
Zu den weltberühmten Attraktionen Louisvilles zählt Churchill Downs, die Heimat des legendären Pferderennens Kentucky Derby jährlich am ersten Samstag des Monats Mai. Die Geschichte dieses ältesten Sportereignisses der Stadt erzählt das Kentucky Derby Museum mit einer 360-Grad-Videopräsentation, die in hoher Bildauflösung die „schnellsten zwei Minuten im Sport“ dokumentiert.
 
Baseball-Fans bekommen einen kleinen Schläger bei der Louisville Slugger Museum & Factory, dem offiziellen Ausrüster der Spitzenliga.
 
Eine Zeitreise auf dem Ohio River erleben Fahrgäste der Belle of Lousiville, des ältesten noch fahrenden Dampfschiffs der USA. Oder wie wäre es mit der längsten unterirdischen Zip-Line und dem Fahrradpark der Louisville Mega Cavern?
 
Wer hart im Nehmen ist, fotografiert sich beim Boxen mit „Dem Größten“ im Muhammad Ali Center. Der Gang durch die interaktiven und multimedialen Ausstellungen gleicht einer Reise zu den sechs Grundprinzipien, die Muhammad Ali zeitlebens beherzigt hat: Zuversicht, Überzeugung, Hingabe, Geben, Respekt und Spiritualität. Erfahrbar wird, wie diese Prinzipien ihm alles Notwendige gaben, der ihm bestmögliche Athlet zu werden, mit Kraft und Mut seine Überzeugungen zu vertreten und die Inspiration zu finden, weltweit mit Menschen in Kontakt zu treten und sich selbst dem Helfen zu verpflichten. Die Spuren, die Muhammad Ali in seiner Heimatstadt hinterlassen hat, sind auch außerhalb des Muhammad Ali Center leicht zu finden. Beim Muhammad Ali Childhood Home Museum handelt es sich um das kürzlich restaurierte Haus, in dem der spätere Ali 14 Jahre als Kind gelebt hat. Sein Grab auf dem alten Cave Hill Cemetery kann besucht werden. Weitere Anlaufstellen sind das Columbia Gym, wo er das Boxen lernte, die Central High School, wo er zur Schule ging – und die Second Street Bridge, von der Ali angeblich seine olympische Goldmedaille in den Ohio warf.
 
Den Abend läutet überall auf dem Urban Bourbon Trail der offizielle Cocktail der Stadt ein. Schon seit den 1880ern wird der Old Fashioned in Louisville gemixt. Das Hot Brown will auch probiert sein: ein offenes Sandwich, das nach seinem Geburtsort benannt ist, dem Brown Hotel. Auf den Spuren F. Scott Fitzgeralds gelangt man zum Seelbach, dem Vorbild eines Hotels in Der große Gatsby.
 
Es ist leicht hinzukommen und fällt umso schwerer, wieder zu gehen. Die Zeitschrift Travel + Leisure nennt Louisville „eine der freundlichsten Städte Amerikas“.
 

Bowling Green
Höhlengänge und Corvette-Sportwagen für sich allein sind schon beeindruckende Erfahrungen. Diese weltoffene Universitätsstadt aber glänzt zudem mit einem zentralen Platz wie aus Zurück in die Zukunft, einer blühenden Kulturszene, jeder Menge Shopping, guten Restaurants und einer der innovativsten Destillen im Staat.
 
Auf ewig miteinander verbunden sind die Höhlen und die Corvette-Wagen seit 2014, als sich unter dem Skydome des National Corvette Museum ein riesiges Loch auftat. Die Karstlandschaft der Region verbirgt unter den sanften Hügeln ihrer idyllischen Oberfläche hunderte Hohlräume.
 
An der Lost River Cave schlendert man über Wander- und Vogelkundlerwege, ehe es ins Boot einer Höhlentour geht. Der 30 Minuten entfernte Nationalpark Mammoth Cave schützt das größte bekannte Höhlensystem. Die zweitälteste Touristenattraktion der USA gehört zum Weltkulturerbe und den internationalen Biosphären der UNESCO. Rund ums Jahr angebotene Aktivitäten umfassen auch Touren unter und über der Erde.
 
Doch noch einmal zurück zu den Pferdestärken,... Corvettes und Hot Rods! Bowling Green ist die Heimat einer der ältesten durchgehend betriebenen Strecken für Drag-Rennen: Auf der Beech Bend Raceway sieht und hört man an jedem Wochenende von April bis November Muscle Cars, Hot Rods, messerscharfe Klassiker und Motorräder. Mehr als ein Dutzend Festivals rund ums Auto machen das das PS-Erlebnis komplett.
 
Zum Ausgleich geht es dann zum alten Stadtplatz Fountain Square, wo hübsche Häuser sich um einen wunderschönen Park mit Bronzeskulpturen und Springbrunnen drappieren. Dann eine Tour durch die Corsair-Brennerei, ein Bummel durch Läden und Boutiquen und ein entspannter Restaurantbesuch.
 

Owensboro
Berühmt ist Owensboro für seine enge Beziehung zur Bluegrass-Musik und das International Bluegrass Music Museum. Der Vater des Bluegrass, Bill Monroe, wuchs im nahen Rosine auf. Bluegrass-Pilgerer aus aller Welt planen ihre Reisen rund um Besuche seines Hauses, des Museums sowie um Konzerte und Festivals.
 
Owensboros Barbecue zieht Liebhaber rauchigen Schweine- und Hühnchenfleisches ebenso an wie Kenner der regionalen Grill-Spezialität, nämlich Hammel. Sie zu kosten lohnt sich bei Moonlite Bar-B-Q und Old Hickory Bar-B-Que, aber auch in zahlreichen kleineren Lokalen.
 
Köstliche Aromen durchströmen Owensboros ganze Innenstadt Anfang Mai zum International Bar-B-Q Festival. Bierernst kämpfen Profi-Grillmannschaften dann um den Pokal des Gouverneurs; auch viele Amateure zeigen ihr Können. Bis in den September veranstalten katholische Gemeinden Barbecue-Picknicks.
 
Owensboro ließ sich nicht einmal von der Finanzkrise vor zehn Jahren davon abhalten, immer noch attraktiver zu werden. Ein Wirtschaftsmagazin hielt fest: „Inmitten des Einbruchs investierte diese Stadt am Ohio River mehr als 120 Millionen Dollar in ihr Flussufer, und die Privatwirtschaft zog schnell nach.” Das Herzstück der Neugestaltung bildet Smothers Park mit Bühnen, einer Promenade am Wasser, Bänken und Schaukeln, von denen sich der Schiffsverkehr beobachten lässt, sowie Brunnen und einem gestuften Wasserfall. Auch einen der größten behindertengerechten Spielplätze der USA findet man dort.
 
Owensboro liegt jeweils zwei Stunden südwestlich von Louisville und nordwestlich von Nashville. Nach St. Louis fährt man drei Stunden westwärts.
 

Paducah
Die Kreativen von Paducah inspirieren, sie fördern Bildung und führen Menschen zusammen. Als eine „Creative City“ der UNESCO empfängt Paducah Künstler aus aller Welt, um Kultur und Kunsthandwerk in Ausstellungen, Workshops und Vorführungen zu teilen.Anno 1827 gegründet – von keinem Geringeren als William Clark aus dem legendären Expeditions-Duo Lewis & Clark – liegt Paducah am Zusammenfluss von Tennessee und Ohio.
 
Das reiche Erbe Paducahs und überhaupt West-Kentuckys wird lebendig in 50 lebensgroßen Wandgemälden an der Flutsperre von Hand des international bekannten Mural-Künstlers Robert Daffort. Ein gemütlicher Spaziergang führt an Schildern vor den Großgemälden entlang, die alle Werke erklären.
 
Neben der farbenfrohen Flutwand und dem Lower Town Arts District zeugen auch die belebten Straßen der Innenstadt aus dem 19. Jahrhundert mit ihrer liebevoll bewahrten Architektur von einer bewegten Geschichte. Einblicke ins Vergangene geben zudem das River Discovery Center und das Lloyd Tilghman House & Civil War Museum.
 
Das National Quilt Museum bewahrt als das größte seiner Art die Kunst der handgenähten Flickendecken. 320 zeitgenössische handgenähte Arbeiten werden gezeigt, und mit ihnen das Talent und die Vielfalt der weltweiten Quilting-Gemeinschaft. Rund ums Jahr gibt es Workshops.
Jede Jahreszeit gewinnt in Paducah besonderen Glanz mit Festivals. Die Stadt feiert so die American Quilt Society QuiltWeek, Barbecue on the River, das Lower Town Arts & Music Festival und das River’s Edge International Film Festival.
 

Highlights in Kentucky
 
Kulturelle Highlights
 
Shaker Village of Pleasant Hill
 Shaker Village of Pleasant Hill sollte auf keiner Route fehlen, die nach Lexington führt. Die größte restaurierte Shaker-Gemeinde in den USA liegt unweit des Kentucky River. Auf 1700 Hektar verteilen sich 34 Gebäude aus dem 19. Jahrhundert. Wegen ihrer Ekstasen beim Gottesdienst einstmals als „zitternde Quaker“ bekannt, bevölkerten die Shaker Pleasant Hill von 1805 bis 1910.
Das Shaker Village, unter nationalen Denkmalschutz gestellt, betreibt ein Hotel und bietet auch Bed & Breakfast an. Vielfältige Konzerte finden statt, wie auch Veranstaltungen zum Mitmachen. Mehr als 50 Kilometer Wander- und Reitwege durchziehen das Gelände. Das Restaurant Trustees’ Office serviert zum Lunch oftmals Gemüse vom Gelände.
 
National Corvette Museum
 Das National Corvette Museum nahe der Autobahn I-65 in Bowling Green beleuchtet alles, was mit der Corvette zu tun hat. Ob Eigentümer, zukünftiger Fahrer, Autobegeisterter oder nur Beifahrer – der Besuch dieses Mekka der Autos entführt sie alle in die in Fiberglas geschriebene Geschichte jener Männer und Frauen, die sich der Kreation eines Autos verschrieben haben, das es mit den Allerbesten aufnehmen kann. Es ist weniger die Geschichte einer Marke als die einer Verwirklichung des Amerikanischen Traums.
 
Als gemeinnützige Stiftung aufgesetzt, zeigt das Museum 70 beispielhaft schöne Exemplare der Corvette und kuratiert drei wechselnde Ausstellungen jährlich. Themen sind etwa andere Automodelle und amerikanische Geschichte, oftmals überaus informativ aufbereitet. Das Corvette Cafe serviert Burger mit Fritten und Milchshakes. In der Lobby darf man sich in einer Corvette sitzend fotografieren lassen.
 
Für den gepflegten Geschwindigkeitsrausch empfiehlt sich der NCM Motorsports Park. Diese Weltklasse-Anlage bietet Fahrtrainings, um das Auto perfekt beherrschen zu lernen. Touristen bringen ihren Mietwagen mit oder sitzen neben einem Pro auf dem Beifahrersitz für ein paar besonders heiße Runden. Schon bloßes Zuschauen pumpt das Adrenalin.
 
Natürlich darf auch die Führung durch die Produktionshallen der Corvette nicht fehlen. Teilnehmer werden Zeuge, wie eine amerikanische Ikone vor ihren Augen zum Leben erwacht, während sie die rund anderthalb Kilometer lange Tour ablaufen. Möglich ist dies an Werktagen; frühzeitiges Reservieren empfiehlt sich.
Outdoor Highlights
 
Mammoth Cave
 Der Mammoth Cave Nationalpark beherbergt ein 630 Kilometer langes, unterirdisches Höhlensystem und wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Es handelt sich hierbei um das größte Höhlensystem der Welt und der Nationalpark schützt im Süden des mittleren Kentucky Höhlen und auch Hügelland, sowie in Teilen das Flusstal des Green River. Der frühe Höhlenführer Stephen Bishop empfand es als „großartig, finster und seltsam“. Riesigen Hallen verdanken diese Höhlen ihren Namen.
 
Cumberland Falls
 Ein beeindruckendes Naturspektakel stellen außerdem die Wasserfälle des Cumberland Falls State Park dar. Die „Niagarafälle des Südens“ lassen die Fluten des Cumberland River donnernd 20 Meter abstürzen. Normalerweise 38 Meter breit, schwillt die Wasserfront bei Hochwasser mitunter auf mehr als 90 Meter an. Ganz besonders spektakulär ist hier der sogenannte Moonbow: In Vollmond-Nächten entsteht hier ein wunderschöner Regenbogen. Das Phänomen zeigt sich sonst nur an den Viktoriafällen in Afrika.
 
Die meisten Besucher sehen und hören die Cumberland Falls hinter der Wand herabstürzenden Wassers, von Absperrgittern geschützt, und spüren die Gischt auf ihrer Haut. Einige aber setzen sich hinter dem Abbruch in ein Wildwasser-Raft für eine aufregende geführte Tour flussabwärts, die sie die Kraft der Fluten noch direkter erleben lässt.
 
Gegen aufkommenden Hunger hilft ein ausgezeichnetes Barbecue – Kentuckys kulinarische Köstlichkeit. Im Sanders Cafe in Corbin perfektionierte Harland D. Sanders sein Rezept für das allseits beliebte Kentucky Fried Chicken.
Kulinarische Highlights
 
Kentucky Bourbon Trail
Auch Genuss kommt in Kentucky keinesfalls zu kurz. 95 Prozent der Bourbon-Produktion erfolgt in diesem Staat und kann hier live erlebt werden. Bardstown ist die Welthauptstadt des Bourbons und Schauplatz des jährlichen Bourbon Festivals und wurde mehrfach als die „schönste Kleinstadt in Amerika ausgezeichnet.“
 
Der Kentucky Bourbon Trail ist keine Reisestraße mit einem Anfang und einem Ende, sondern weist den Weg zu vielen Orten des Whiskeys. Am besten plant man die Reise danach, in welchen hübschen ruhigen Orten mit Bed & Breakfast oder größeren Städten mit spannendem Nachtleben und großen Hotels man am liebsten Zeit verbringt.In Kentucky lassen sich jederzeit mehr volle Bourbonfässer als Einwohner auftreiben. Es gibt also reichlich Gelegenheit, viele Spielarten des „einheimischen Hochprozentigen“ zu probieren: Woodford Reserve und Wild Turkey, Four Roses und Town Branch, Jim Beam und Heaven Hill, Maker’s Mark, Bulleit und und und.
 
Kenner lassen ihren offiziellen Besucherpass des Kentucky Bourbon Trail an jeder Station abstempeln. Wer überall gewesen ist, darf sich am letzten Stopp ein Geschenk abholen, das Bourbon-Erfahrung belegt.
 

Musikalische Highlights
 
Bluegrass und Blues
Kentucky ist die Geburtsstätte des Bluegrass. Und auch Billy Monroe - der Vater dieser Musikrichtung - wurde hier geboren. Der Highway 23 wird auch Country Music Highway genannt und durchläuft den Staat. Er führt durch Orte, in denen viele Country-Größen wie Billy Ray, Loretta Lynn oder Ricky Skaggs geboren wurden. Ebenso liegt hier in Henderson der Geburtsort von W. C. Handy, dem Vater des Blues. Und wo Musik ist, darf Tanz natürlich nicht fehlen. Deshalb bieten in den Sommermonaten dutzende Festivals der verschiedenen Musikrichtungen ein sensationell abwechslungsreiches Sound-Erlebnis.
 
International Bluegrass Music Museum
Im Herzen von Owensboro bewahrt das International Bluegrass Music Museum mit modernster Ausstellungstechnik die Bluegrass-Musik und sichert deren Zukunft. Neben wechselnden Ausstellungen erleben Besucher Klänge von den Anfängen bis zu den Stars von heute. Wer sich führen lässt, erfährt auch Demonstrationen von Instrumenten und darf auf Wunsch selbst etwas einspielen.
 
Zu den wichtigsten Aktivitäten des Museums zählt das Video And Oral History Project (VOHP), eines der führenden Archivierungsvorhaben in den USA. Ziel ist es, jeden noch lebenden Musiker der amerikanischen „Bluegrass Music’s First Generation“ professionell zu filmen, wie auch solche, die den Bluegrass in anderen Ländern vorangebracht haben. Besucher sollen diese Aufnahmen dann sehen können. Zu jeder Tafel in der Ruhmeshalle wird es ein Video auf einem Touchscreen-Bildschirm geben. Wer die Interviews in voller Länge anschauen möchte, darf dies an speziellen Stationen.
 

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